Zur inhaltlichen Orientierung

Klarheit statt Unsicherheit

Ehebruch, Untreue
und ihre Folgen
in Österreich.

Verständliche Informationen zu rechtlichen Folgen, Beziehung, Trennung und Neuanfang.

Österreich im Fokus · Allgemeine Information, keine individuelle Rechtsberatung

Das Wichtigste zuerst

Was bedeutet Ehebruch in Österreich?

Ehebruch ist in Österreich keine Straftat. Bei einer Scheidung kann er jedoch als schwere Eheverfehlung eine Rolle spielen; die rechtlichen Folgen hängen vom Einzelfall ab.

Persönlich reicht das Thema oft weit über Rechtsfragen hinaus. Ein Verdacht, eine Affäre oder ein gebrochenes Versprechen können Vertrauen erschüttern. Ob ein Paar zusammenbleibt oder sich trennt, lässt sich daraus nicht vorwegnehmen.

„Untreue“ beschreibt im Alltag unterschiedliche Grenzverletzungen in einer Beziehung. Der rechtliche Begriff „Ehebruch“ und die persönlichen Vorstellungen von Treue sind deshalb nicht einfach gleichzusetzen. Hier finden Sie getrennte Einstiege zu Recht, Beziehung und Zahlen.

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Quellen & Einordnung

Nachlesen statt blind vertrauen.

Rechtliche Aussagen brauchen Grundlagen. Persönliche Entscheidungen brauchen Raum.

Kein KI-Einheitsbrei.

Entscheidend ist, worauf eine Aussage beruht: Die Rechtsinformationen auf dieser Seite verweisen auf das österreichische Rechtsinformationssystem und oesterreich.gv.at. Bei Studien sind Definition, Erhebungszeitraum und Stichprobe mitzulesen.

Ehrliche Einordnung, keine Garantien.

Keine Garantie für einen bestimmten Ausgang – vor Gericht oder in einer Beziehung. Ein Verdacht ist kein Beweis. Nicht jede Checkliste hilft weiter; manchmal braucht es ein klärendes Gespräch oder individuelle Beratung.

Rechtsquellen für diese Startseite abgeglichen am 01.10.2026. Allgemeine Information ohne individuelle rechtliche oder psychologische Beurteilung.

Häufige Fragen

Kurze Antworten.
Ein erster Überblick.

Die verlinkten Ratgeber führen zu den einzelnen Themen weiter.

Ist Ehebruch in Österreich strafbar?

Nein. Ehebruch ist in Österreich keine Straftat. Davon zu unterscheiden sind mögliche zivilrechtliche Folgen im Zusammenhang mit einer Scheidung.

Zur Strafbarkeit von Ehebruch
Ist Ehebruch automatisch ein Scheidungsgrund?

Ehebruch kann nach § 49 Ehegesetz eine schwere Eheverfehlung sein. Er ist aber kein automatischer Scheidungsgrund: Für eine Scheidung aus Verschulden kommt es insbesondere auf seinen Beitrag zur tiefen Zerrüttung der Ehe an.

Zu Ehebruch als Scheidungsgrund
Verliert man wegen Ehebruchs automatisch den Unterhalt?

Nein. Untreue allein lässt einen Unterhaltsanspruch nicht automatisch entfallen. Für den Ehegattenunterhalt sind unter anderem die Scheidungsform, die Verschuldensbeurteilung und die persönlichen sowie wirtschaftlichen Umstände relevant.

Zu Ehebruch und Unterhalt
Sind Anzeichen für Untreue bereits ein Beweis?

Nein. Rückzug, veränderte Gewohnheiten oder weniger Nähe können verschiedene Ursachen haben. Einzelne Beobachtungen belegen keine Affäre und sollten nicht vorschnell als Gewissheit behandelt werden.

Anzeichen für Untreue einordnen
Wer geht öfter fremd – Männer oder Frauen?

Eine pauschale Antwort ohne konkrete Studie ist nicht belastbar. Ergebnisse hängen davon ab, wie Untreue definiert wird, wer befragt wurde und welcher Zeitraum betrachtet wird. Eine Befragung lässt sich nicht automatisch auf ganz Österreich übertragen.

Studien und Unterschiede einordnen
Muss eine Beziehung nach Untreue enden?

Nein. Ob eine Beziehung weitergeführt wird, ist eine persönliche Entscheidung. Vertrauen, Grenzen und die Bereitschaft beider Beteiligten zur Auseinandersetzung spielen dabei eine Rolle. Niemand ist verpflichtet, Untreue zu verzeihen.

Über Verzeihen und neue Grenzen